Bannerbild
 

Unsere Solawi

Solidarische Landwirtschaft bedeutet mehr als nur eine wöchentliche Biokiste. Als Jahresmitglied unterstützt ihr unsere regenerativen Anbaumethoden und könnt euch über die Artenvielfalt auf dem Acker und auf dem Teller freuen.

 


 

 

 

Gute Gründe, Mitglied in der UMBIO Solawi zu werden: 

  • Ihr habt Lust, wöchentlich frisches Bio-Obst und Bio-Gemüse von der Streuobstwiese aus der Uckermark zu beziehen? Und vielleicht sogar Bio-Streuobst Säfte, leckeren Bio-Apfelessig, Bio-Honig, Bio-Nüsse und mehr?
  • Ihr wollt den Anbau und Erhalt von alten Apfelsorten wie Champagner Renette, Altländer Pfannkuchenapfel oder Himbeerapfel von Holowaus unterstützen und besondere Sorten genießen, die man so nicht mehr im Handel findet?
  • Euch ist Vielfalt wichtig, ihr seid neugierig auf unsere über 100 verschiedenen Bio-Gemüsesorten im Marktgarten-Anbau?
  • Ihr wollt aktiv im Klimaschutz werden und unseren Bio-Hof darin unterstützen, aktiven Bodenaufbau durch Streuobstwiesen und Marktgarten zu betreiben, und so CO2 und Wasser im Boden zu speichern, Flächen zu kühlen, und die Artenvielfalt zu stärken?
  • Ihr wünscht euch Transparenz über Anbau- und Arbeitsbedingungen, Wissen über ökologische Landwirtschaft, und eine Gemeinschaft und Anlaufstelle auf dem Lande?
  • Ihr seid neugierig auf das saisonale Prinzip, Überfluss im Sommer mit viel frischem Obst und Gemüse zum verarbeiten und haltbar machen, dafür weniger und andere Kulturen im Winter und euer Eingekochtes genießen.
  • Ihr habt Lust, bei Mitmachtagen (optional) mit uns zu ackern und euch selbst die Hände dreckig zu machen?

 

Ihr habt direkt Lust, mitzumachen? So geht es: 

 

1. Wir haben freie Ernteanteile und eine Anmeldung ist aktuell möglich. Lest euch unseren Solawi Jahresvertrag gut durch, dort sind alle Infos enthalten. Hier geht es zum Download. Gerne direkt ausfüllen, und unterschrieben per Mail an oder per Post an uns zurück senden. 

 

2. Das geht euch zu schnell und ihr habt Fragen vorab? Wir empfehlen, hier auf der Website die Solawi Infos gut durchzulesen. Meldet euch bei Fragen gerne auch per Mail. Wir freuen uns, von euch zu hören!

 

 

Mit eurer Mitgliedschaft beteiligt ihr euch anteilig an unserer Gärtnerei und helft, die laufenden Betriebskosten zu finanzieren. Im Gegenzug erhaltet ihr nicht nur euren Anteil an der Ernte, sondern auch den persönlichen Kontakt zum Erzeuger, transparente Einsicht in alle Betriebsabläufe und -kosten und ein Mitspracherecht in der Mitgliederversammlung.

 

 

 

Julia
Solawi
 

Das Grundprinzip 

Als Solawi-Mitglied verpflichtet ihr euch, unseren Hof für ein Jahr monatlich mit einem festgelegten Beitrag finanziell zu unterstützen und regelmässig einen Ernteteil unseres Hofes in einem Depot in Berlin oder der Uckermark abzuholen. Ihr erhaltet Transparenz über unsere Anbaubedingungen und Zugang zu unserem lebendigen Hof und einer neuen Gemeinschaft. So gestalten wir gemeinsam mit euch die Ernährungswende!
In unserer solidarischen Landwirtschaft schließen wir uns als Hof mit euch als Mitgliedern zusammen. Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung und die Kosten für den Betrieb der Solawi, indem ihr regelmässig einen Ernteanteil erhaltet.

 


Julia Sophia
 

Obst und Gemüse aus Handarbeit - ohne Gift!

  • Alle unsere Produkte werden extensiv, nach ökologischen Prinzipen, mit viel Hingabe und Handarbeit hergestellt. Wir verwenden keinerlei insektenschädliche Spritzmittel und fördern durch gezielte Maßnahmen die Biodiversität auf unseren Flächen. Unser Ziel ist der Aufbau und Erhalt eines regenerativen, landwirtschaftlichen Systems, das Humus aufbaut und unsere Artenvielfalt stärkt.
  • Unser Gemüse bauen wir nach dem effizienten System „Market Gardening“ an, welches häufig auch als bio-intensiv bezeichnet wird: Bei diesem System werden dauerhafte Beete angelegt, die nicht nur auf Bodenerhalt, sondern langfristig auch dem Humusaufbau dienen sollen. Die Beete werden regelmäßig mit Kompost versorgt und nicht umgegraben. Dadurch werden Bodenorganismen nicht gestört. Durch die Unabhängigkeit von großen Maschinen können Kulturen enger gepflanzt werden. So bildet die Pflanzen ein schützendes Blatt- und Wurzelwerk, welches den Boden vor Austrocknung und Erosion bewahrt.
  • Durch die schonende Bewirtschaftung unserer Obstbäume im sogenannten „Agroforstsystem“ von Ackerbau und Dauergrünland mit Gehölzen, speichern wir CO2 und Wasser im Boden, kühlen die Flächen und leisten so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in der Region. Gleichzeitig verbessern wir so die Biodiversität, Trockentoleranz und das Bodenleben. So schaffen wir ein klimaresilientes Agrarökosystem.

 


Äpfel
 

Wir erhalten alte Sorten: Und ihr helft mit! 

Schon mal etwas von Champagner Renette, Altländer Pfannkuchenapfel oder Himbeerapfel von Holowaus gehört? Falls nicht, kein Wunder, denn diese alten Apfelsorten sind nur noch ganz selten in Deutschland zu finden. Und schon gar nicht im Handel erhältlich. 
Auf unseren Streuobstwiesen wachsen über 100 Sorten Äpfel, Birnen und Pflaumen. Eine Sortenvielfalt auf der Streuobstwiese ist daher nicht nur klasse für die Biodiversität, sondern erhöht auch die Chance auf eine regelmässige Apfelernte. Das leckere Obst findet ihr saisonal in eurem frischen Ernteanteil! 

 

Säfte
 

Bio Streuobst Säfte und mehr...
 

Wir produzieren Bioprodukte von der Streuobstwiese, darunter auch Säfte, Apfelessig, Dörrobst, Honig und mehr. Durch deine Solawi-Mitgliedschaft unterstützt du die Neuanpflanzung und Pflege von Streuobstwiesen in der Uckermark, welche zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas gehören.  
Die Säfte von UMBIO werden nicht gefiltert und sind deshalb naturtrüb. Durch die schonende Pasteurisation unter 80°C sorgen wir dafür, Geschmacks- und Aromastoffe zu bewahren. Du bekommst eine ausgewogene Mischung verschiedener Mostapfel-Sorten unserer Streuobst-Wiesen. Diese Mischung aus säurehaltigen und süßen Sorten verleiht unserem Saft seinen einzigartigen Geschmack.
Unsere Säfte, Honige und mehr findest du im Solawi-Ernteteil namens "Veredelt".
 

Unsere Mitgliedschaftsmodelle 

Wir bieten drei verschiedene Ernteanteile von unserem Hof namens „Frisch, Veredelt und Wild", die zusammen, aber auch einzeln oder individuell zusammen kombinieren werden können.
Alle Mitgliedschaften haben eine Laufzeit von 12 Monaten. Ihr könnt aber bei freien Plätzen auch später im Jahr dazustoßen. 
Die Preise unserer Ernteanteile werden jährlich gemeinsam bei der Solawi Jahresversammlung neu besprochen. Für 2026 sind die Preise unten aufgeführt.
 
 

Gemüsebox
Veredelt
Wild

 

Frischer Ernteanteil

Veredelter Ernteanteil

Wilder Ernteanteil

Saisonales Bio-Gemüse
Saisonales Bio-Obst

Richtwert: 100 Euro /Monat

 

-> So können wir kostendeckend anbauen. 

 

Solidarbeitrag nach Selbsteinschätzung: 
85 - 125 Euro oder mehr pro Monat
Wir vertrauen auf das solidarische Prinzip: 
Alle geben, was sie können, damit alle bekommen, was sie brauchen.

 

Wöchentliche Lieferung: 
Mai - Dezember
Meist monatlich: 
Januar - April
Kartoffeln, 
Nüsse, Äpfel, etc.

 

je nach Saison und Verfügbarkeit.
und saisonal alte, besondere Apfelsorten,
Quitten, Birnen und Pflaumen.
 
Perfekt für 2 Erwachsene,
die 3-4 mal pro Woche kochen.

 

 

-> ACHTUNG: 
Es gibt es keine kleinen und großen
Ernte-Anteile, nur eine feste Kistengröße

 

 

 
 
 
Veredeltes Paket 
Gemischte Produkte je nach Verfügbarkeit 
Lieferung monatlich

__

30 Euro

__

Bio-Streuobst-Säfte
Bio-Apfelessig
Bio-Dörrobst
Bio-Honig
Bio-Nüsse

Weitere Specials wie
Quittengelee, getrocknete Tomaten und mehr.
Menge saisonal.

 

 

Wildfleisch Paket
Lieferung monatlich, tiefgekühlt und vakuumiert

__

30 Euro

__

 
Menge im Durchschnitt je nach Saison: 
Ca. 12kg Wildfleisch/Jahr
 
Darunter: Rot- und Damhirsch, Reh, 
und Wildschwein Produkte:
Knacker, Bratwurst, Filets, Schinken, 
Gulasch, Haxen, Rücken und mehr.

Unsere Solawi-Depots / Liefertag donnerstags ab Mai/Juni 2026 

  • UMBIO Hofstelle, Oberuckersee, OT Grünheide, Abholung ab 10 Uhr in Absprache
  • PFhau e.V. Greiffenberg/Angermünde, Abholung 10-11 Uhr
  • Berlin-Pankow, Nordendstraße, Abholung nach Absprache
  • Berlin-Prenzlauer Berg, MOMENTO-Kita, Straßburger Straße,  Abholung 14-17 Uhr
  • Berlin-Wedding, Bioladen Wedding, Tegeler Straße, Abholung 15-18Uhr
  • Berlin-Kreuzberg, Ratiborstraße, Abholung 16-18Uhr
  • Berlin-Friedrichshain, Samariter Unverpacktladen, Schreinerstraße, 16-19Uhr 
     
Sophia
Bohnen
 

So funktioniert's...
 

  • Solawi Vertrag 2026/2027: Hier findet ihr unseren Vertrag zum Download.
  • Bei Interesse: Schreibt eine Mail an . Bitte erwähnt, welche und wie viele Ernteanteile ihr wollt und in welchem Depot ihr abholen möchtet. 
  • Wir senden euch den verbindlichen Solawi Jahresvertrag zum unterschreiben per Email zu. 
  • Einstieg "Frischer Ernteanteil" möglich ab Mai 2026: Verbindlicher Mitgliedsvertrag für 12 Monate mit monatlichem Bankeinzug. Solange wir freie Plätze haben, könnt ihr dazukommen!
  • Ab 21. Mai 2026 geht es los: Belieferung "Frischer Ernteanteil" wöchentlich saisonal Mai - Dezember, Januar - April monatlich. 
  • Einstieg "Veredelt" und "Wild" jederzeit monatlich möglich! Belieferung monatlich. 
  • Selbstabholung wöchentlich bzw. monatlich (je nach Ernteanteil) innerhalb einer festen Zeitspanne in einem unserer Depots (Berlin oder Uckermark)
  • 1 Hoffest, 2-4 Mitmachtage / Jahr: mitmachen willkommen, aber optional!
  • Wichtigste Veranstaltung: Solawi Jahresversammlung. Diese findet meist im März statt. 
 

Solawi ist hochpolitisch! 

 
Unser deutscher Lebensmittel-Markt ist inzwischen unter vier großen Konzernen aufgeteilt: Edeka, Rewe, Aldi und Lidl. Die vier Unternehmen bringen es in Deutschland zusammen auf einen Marktanteil von 85 % und kontrollieren somit fast unsere komplette Lebensmittelversorgung! Das schafft extrem ungesunde Abhängigkeiten bei allen Beteiligten in der Kette und bedeutet, dass diese Läden vor allem über die Preisgestaltung maßgeblich entscheiden können.

Aus diesem Grund ist die Preissteigerung bei Lebensmitteln um rund zwanzig Prozent innerhalb der letzten vier Jahre vor allem ein deutsches Phänomen, kein anderes Land in Europa hat soetwas erlebt. Das Traurige daran ist, dass von den höheren Preisen leider die Produzierenden kaum profitieren.
Hier der aktuelle Sonderbericht der Monopolkommission vom 25.11.25.

Eine weitere bittere Wahrheit ist, dass Gemüse aus dem Ausland – auch Biogemüse - häufig günstiger ist. Deutschland versorgt sich mit Gemüse nämlich nur noch zu 30 % selbst. Vor allem in Süd- und Osteuropa oder nordafrikanischen Ländern lässt sich das Gemüse wesentlich günstiger anbauen, etwa weil die Löhne dort geringer sind als in Deutschland.
 
Noch nicht erwähnt sind moderne Sklaverei (vgl. Tomatenanbau in Almeria, Spanien), die unfassbare Lebensmittelverschwendung (vgl. hier oder hier) und die nicht sichtbaren externen Kosten konventioneller Landwirtschaft (z.B. hier).
Wir erleben also, wie etwas von grundauf zum Menschen gehörendes, die Lebensmittelerzeugung, sich mehr und mehr von humanen Werten wegbewegt.

Eine Solawi umfasst all das, um gegen diese Entwicklungen anzutreten: Regionale, in aller Regel biologisch, regenerativ angebaute Lebensmittel, die direkt und ohne Zwischenhändler zu einem für den Betrieb fairen Preis an die EndkonsumentInnen, also die Mitglieder ausgehändigt werden. Solawis setzen sich zudem oft dafür ein,  dass beispielsweise samenfeste und alte Sorten angebaut (und damit erhalten) bleiben, der Humusgehalt im Boden aufgebaut wird und stärken durch die Solawi-Gemeinschaft und die Verbindung zum Betrieb das Gefühl von Zusammenhalt und Verbundenheit.
 
(Wer sich für aktuelle Daten und Fakten zur Biobranche interessiert, der schaue einmal in diese sehr anschauliche und leicht verständliche Broschüre des BÖLW)